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Hilfe für Allergiker

Schlafen Haatschi!…Praktische Hilfe für Allergiker

Die Hausstaubmilbe – ein kleiner Satan

Während Pollen die Allergiker meist nur wenige Wochen quälen, sorgen Hausstaubmilben das ganze Jahr für Verdruss. Unsichtbar klein, sitzen sie am liebsten in Teppichen, Polstern, Kissen, Matratzen und Kuscheltieren. Der Staubsauger ist machtlos, der Allergiker leidet: er niest, hustet, und hat in schweren Fällen sogar Asthma.

Im Herbst ist es am schlimmsten

Hausstaubmilben gehören zum Ökosystem jedes Haushalts. Auch übertriebenes Putzen kann sie nicht verjagen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit (im Spätsommer) vermehren sie sich am stärksten und legen viel mikroskopisch kleinen Kot ab, der mit der Luft eingeatmet wird. Keine Angst – die Milben übertragen keine Krankheiten; ihr Kot ist jedoch „Gift“ für Hausstauballergiker.

Da hilft nur Sanieren

Speziell im Schlafzimmer finden Hausstaubmilben ideale Bedingungen… außer, Sie haben vorgesorgt. Beim Bodenbelag fängt’s an: Entscheiden Sie sich für Abwischbares (Parkett, Linoleum, Stein) und wischen Sie regelmäßig feucht, auch Bettgestell und Lattenrost sollten Sie häufig feucht entstauben. Ersetzen Sie Federkernmatratzen und natürliche Polster; Latex- oder Polsterschaummatratzen mit Polyesterauflagen sind ideal. Achten Sie auf Matratzenbezüge, die sich durch Reißverschlüsse abnehmen lassen und mindestens bei 60°C, besser noch bei 95°C gewaschen werden. Verwenden Sie spezielle Decken und Kissen für Allergiker – sie binden nur geringste Staubmengen, sind kochfest und trocknergeeignet. Wechseln Sie die Bettwäsche mindestens einmal pro Woche und lüften Sie intensiv.

Die zweitbeste Lösung

Falls Sie aus irgendeinem Grund nicht sanieren können oder wollen (z.B. im Wohnzimmer), aber stark unter Hausstaubmilben leiden, hält Ihr Apotheker einen speziellen Milben-Test und pulver- oder schaumförmige Reinigungsmittel bereit.
Problem: die Wirksamkeit der Reinigungsmittel ist nicht letztendlich bewiesen und die Sache geht auf Dauer ganz schön ins Geld. Lassen Sie sich beraten!

Übrigens – es gibt noch andere Allergene

Auch wenn Sie nicht gegen Hausstaub allergisch sind, können Sie auf Teppiche, Polster, Matratzen und Zudecken entsprechend reagieren. Allergien gegen Tierhaare etwa (z.B. Rosshaare, Wolle) sind stark verbreitet. Ebenso gibt es Allergien gegen Pilzsporen (hierfür werden z.B. speziallackierte, pilzabweisende Lattenroste angeboten). Fragen Sie beim Einkauf also genau nach. Und falls Sie niesen, aber nicht wissen warum…ein Allergietest beim Arzt bringt es ans Licht.