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Kleines Polster-ABC

Hauptsache gut gepolstert!

Kleines Polster-ABC
Die Polsterung von Sofas und Sesseln entscheidet darüber, wie gut Sie sitzen und das über Jahre! Leisten Sie sich also hochwertige gepolsterte Möbel (am besten mit Federkern und einem Schaumstoff mit hohem Raumgewicht). Unkomfortable Polster können den Rücken auf Dauer in Mitleidenschaft ziehen. Vieles über Polster und Federkern erfahren Sie beim Kapitel Matratzen… wichtige Fachausdrücke aus der „Sofatechnik“ jedoch haben wir hier schon mal in einem kleinen Lexikon zusammengefasst:

A
Anbauteile: einzelne Elemente zur Erstellung von Sitzgruppen.

Aufrechte Verarbeitung: beim Stoffzuschnitt für die Polsterung verläuft die Schnittkante parallel zur Sitz- und Rückenkante.

B
Beschlag: Befestigungsteile und Mechaniken in der Möbelindustrie.

Biese: Zierstreifen, der in der Naht eingefasst ist.

Blende: sockelartiger Abschluss am Untergestell eines Polstermöbels.

Blindholzgestell: das unsichtbare Gestell eines Polstermöbels.

Bordüre: textile Verzierung an der Polsterung.

Bourlet: Wulstmarkierung, vorwiegend im Armlehnenbereich von Polstermöbeln.

Bultex: Markenname von hochelastischem Kaltschaum.

C
Canapee: Sofa, meistens im Biedermeier-Stil..

Chesterfield: typisches, englisches Stilsofa mit abgestuften Rückenpolstern mit eingezogenen Zierknöpfen.

Couch: Liegesofa, meistens mit matratzenähnlichem, glattem Unterteil.

D
Drell: sehr strapazierfähiger Bezugsstoff für Matratzen.

E
Eckklotz: zur Verstärkung des Gestells eingesetzt.

Einsinktiefe: Differenz zwischen unbesessenem und besessenem Polster.

Elastikgurte: elastische Gurte, die als Unterfederung in Polstermöbeln eingesetzt werden.

F
Federkern: in einem Rahmen zusammengehaltene, nebeneinander liegende Spiralfedern.

Federleinen: textiles Gewebe zum Abdecken des Federkerns.

Flammhemmend: Ausrüstung für Textilien, um sie gem. DIN 4102 für Klasse B2 oder anderen nationalen und internationalen Standards schwer entflammbar zu machen.

Formteil: in der Endform geschäumtes Polsterteil.

Fransen: textiles Gewebe zum Abdecken des Federkerns.

Freischwinger: ein Sitzmöbel ohne Hinterbeine.

G
Gasdruckfeder: Gasdruck-Metallzylinder zur Niveauverstellung von Sitzmöbeln und Betten.

Gehrung: zwei am Ende auf 45 Grad abgeschrägte Konstruktionsteile werden zu einem rechten Winkel zusammengefügt.

Gleiter: Untersatz unter den Füßen von Möbeln, um den Bodenbelag zu schützen und das Möbel leichter zu bewegen.

Gummigurte: elastische Gurte zur Unterfederung.

Gurte: textile Gewebestreifen, zur Unterfederung oder Unterlage bei Sitzmöbeln.

H
Housse: (Husse), loser kompletter Überzug für Sitzmöbel.

K
Kaltschaum: aus zwei Komponenten entstehender halbgehärteter, dem natürlichen Latexschaum ähnlicher Polsterschaum.

Kammern: abgenähte Felder in losen Sitz- und Rückenkissen.

Keder: aus Stoff oder Leder,um eine Schnur oder ählichen Kern genähter Kissenbesatz (Biese).

Kline: altgriechisches Liegemöbel ohne Rücken und Seitenlehnen.

Kufengestell: Untergestell für Möbel, bestehend aus zwei Kufen.

M
Massivholzgestell: aus massivem Holz gefertigtes Polstergestell.

N
Nessel: dünnes Flachgewebe über der Polsterung, unter dem Bezugsstoff verwendet.

Nosagfedern: geschlängelte Stahlfedern für Polstermöbel.

O
Ohrensessel: Hochlehner mit hohen Seitenwangen.

Ottomane: Sofa, gepolsterte Sitzbank mit abgerundeten Armlehnen. Der Begriff Ottomane ist türkischen Ursprungs, wie die Begriffe „Diwan“ aus dem Persischen und „Sofa“ aus dem Arabischen.

P
Paspel: siehe Keder, aus Stoff oder Leder um eine Schnur oder ähnlichen Kern genähter Kissenbesatz (Biese).

Perlbeschlag: Ziernägel dicht aneinandergeriht.

Polyätherschaum: synthetischer, elastischer Schaumstoff in verschiedenen Raumgewichten.

Polyurethanschaum: synthetischer, elastischer, thermoplastischer Schaumstoff, in verschiedenen Raumgewichten, alterungsbeständig.

Q
Querverarbeitung: der Stoff wird so zugeschnitten, dass die Webkante auch Sitzkante ist.

R
RAL: Gütezeichen des Deutschen Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung.

Rapport: Höhe des sich wiederholenden Musters.

Raumgewicht: Materialdichte bei Schaumstoffen (Gewicht bei m³)

Recamiere: nach Mme Recamiere (18 Jh.), Liege zum halbaufrechten Sitzen mit Kopf und Fußbrett.

Ruhesessel: Sessel mit beweglichem Rücken, oft auch mit ausklappbarer Fußstütze.

S
Schaumgummi: hergestellt aus der Milch des Gummibaums.

Schaumstoff: vollsynthetischer Schaum.

Sitzhöhe: Distanz vom Sitz eines Polstermöbels zum Boden (ohne Belastung).

Sockel: bei Polstermöbeln durchgehender Unterbau aus Sichtholz oder stoffbezogen.

Spannteil: äußerer Stoffbezug von Armlehnen und Rücken von Polstermöbeln.

Steppnaht: Naht zur Verzierung.

V
Vollpolstermöbel: ein Sitzmöbel, dessen Sitz, Rücken und Armlehnen überpolstert und mit Stoff oder Leder bedeckt sind.

W
Wellenfedern: flache, wellenförmige Federn im Sitz- und Rückenpolster eines Sitzmöbels.

Z
Zarge: horizontales Konstruktionselement in einem Gestell.