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Rund ums Schlafen

Schlafen wie ein Murmeltier

Von zehn bis sechs

Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett…aus gutem Grund: der nächtliche Schlaf „zieht uns auf“ wie eine Uhr. Besonders wichtig sind dabei die ersten Stunden, wenn sich erholsame Tiefschlafphasen mit kurzen Traumphasen (der leichtesten Form des Schlafs) abwechseln. In der zweiten Nachthälfte sind die Traumphasen länger, wirklicher Tiefschlaf wird kaum mehr erreicht. Die letzte Traumphase führt zum Aufwachen.

Der Körper im Schlaf

Während des Schlafens sind Verstand und Gefühl keineswegs ausgeschaltet. Gehirn und Nerven steuern weiterhin die komplizierten Körperfunktionen und reagieren auf Umwelteinflüsse verschiedenster Art. Allerdings stehen andere Funktionen im Vordergrund als tagsüber: die Muskulatur entspannt sich, die Körpertemperatur sinkt, der Puls verlangsamt sich, die Verdauung dagegen hat Hochsaison. Wenn Sie also eine oder zwei Stunden zu früh munterwerden, war die Nacht deswegen nicht „für die Katz“.

Schlafen Sie sich wohl!

Wer weder krank noch seelisch belastet ist und trotzdem schlecht schläft, sollte seine Schlafsituation prüfen:

  • Punkt 1: Fühlen Sie sich in Ihrem Schlafzimmer wohl? (Eine Ihnen angenehme Atmosphäre ist wichtig für positives Einschlafen und Aufwachen.)
  • Punkt 2: Sind Bett- und Schlafraumklima ideal?
  • Punkt 3: Liegen Sie bequem?

(Alles über Klima, Matratzen, Bettboden und Zudecke auf folgenden Seiten)

Also: nichts wie rein in die Wissenschaft rund ums Schlafen – interessante Informationen erwarten Sie…

Schlafen – Wie man sich bettet, so liegt man

Grundsätzlich gilt, dass Bett und Umgebung die natürlichen Körperfunktionen währen der Nacht unterstützen sollen. Das bedeutet:

Prima Klima. Im Raum…

Ihr Schlafzimmer sollte gut belüftet sein, die Temperatur 14°C bis 18°C betragen. In „Eishöhlen“ kann die Muskulatur nicht entspannen und man träumt unnatürlich heftig; zu warme Räume verschaffen wenig Erholung, dafür oft Kopfschmerzen. Die Luftfeuchtigkeit ist mit 50% (im Sommer bis zu 60%) gut dosiert. Zu feuchte Luft wirkt schwül, zu trockene Luft belastet die Atmungsorgane. Zugluft sollten Sie vermeiden, das Bett mindestens 60 cm vom Fenster entfernt aufstellen. Gerüche und Helligkeit haben einen starken Weckeffekt.

…und im Bett.

Das Bettklima wird ebenfalls von Temperatur und Feuchtigkeit bestimmt. Es sollte trocken und ca. 28° C bis 32° C warm sein. Für ausreichenden Feuchtigkeits- und Wärmeabtransport sind Matratze, Bettrahmen und Zudecke verantwortlich. Bettwäsche und Schlafkleidung aus Naturfaser (Seide, Baumwolle) unterstützen sie.

Basis: der Bettboden

Ein geeigneter Bettboden (Bettrahmen)

  • Stellt bei körpergerechter Lagerung jeden Bewegungsablauf sicher
  • Gibt wenig federnd nach, stützt den Körper anatomisch richtig und bleibt dauerhaft elastisch
  • Ist Luft- und Feuchtigkeitsdurchlässig.

Lattenroste erfüllen diese Forderungen. Am besten: im Idealfall sind Kopf- und Fußteil verstellbar.

Übrigens: 100 x 200 cm Fläche sollten Sie sich schon wert sein, bei ca. 50cm Höhe (Matratzenoberkante) fallen Aufstehen und Bettenmachen leichter!

„Hängematteneffekt“…

Ausgeleierte Bettrahmen (Roste) und zu weiche Matratzen geben zwar dem Körper nach, setzen ihm jedoch keinen Druck entgegen. Der Kreislauf wird nicht entlastet, die Folge: Kopfschmerzen, Verspannungen in Nacken und Muskulatur, langfristig Schädigung der Wirbelsäue.

„Bretterhart“…

Ein Brett statt des Lattenrostes oder eine zu harte Matratze geben dem Körper nicht ausreichend nach. Schulter und Beckenpartie liegen auf, das Rückgrat hängt durch und nimmt langfristig Schaden. Weiterer Nachteil der „Brett im Bett“- Philosophie: Wärme- du Feuchtigkeitszirkulation werden weitgehend verhindert.

Am liebsten in S-Form…

Im gesunden Bett nimmt die Wirbelsäule ihre natürliche leichte S-Form ein. Bettboden und Matratze geben den Körperbewegungen sanft nach, stützen und garantieren eine entlastende Druckverteilung auf den ganzen Körper. Wohl bekommt’s!